2018.06.01 - Karpatenreise OMC Rhyhopper

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Die Fahrzeuge sind umgebaut, neu gekauft und wieder umgebaut und die Rakoboxen füllen sich mit Leben. Der Wassertank ist aufgefüllt, das Werkzeug ist geladen und der Beifahrer erledigt noch letzte arbeiten. Auf geht es zum Höck vom OMC Rhyhopper und dann gehts los....

Tag 1 / 2 Anreise
Schon alleine die Anreise in die Karpaten ist bemerkenswert - 1700km in 2 Tagen. Amn ersten Tag ging es sehr früh los mit Ziel Plattensee in Ungarn, rund 1000 km. Die Route führte uns von Gächlingen - Innsbruck - Wien - zum Plattensee. Im 100er Tempo tuckerten wir dem Ziel entgegen. Am Zoll von Wien nach Ungarn machten sich erste Müdigkeitserscheinungen sichtbar. Am Funk wurden Witze erzählt, über sonstiges gesprochen um die Zeit etwas zu verdrängen. Nach dem der 3er Konvoi in Györ die Autobahn verlassen hatte, wurde wir von den teilks guten "Nebenstrassen" in Ungarn überrascht. 70 km vor dem Ziel machte dann problmt einer der Fahrer schlapp. Kurt half ihm aus und fuhr den Jeep selbst bis ans Ziel. Zum Glück hatten wir ein Zweiergespann dabei. Stephans Navi führte uns Punktgenau ans Ziel. Auf dem Zeltplatz in Ungarn (diesen können wir nicht weiter empfehlen!) schlugen wir unsere Zelte auf. Nach getaner Arbeit gingen alle ins Restaurant neben dem Zeltplatz, wo alle reichlich zu Nacht assen. Eine Flasche Wein durfte auch nicht fehlen. Gar nicht mal so schlecht dieser Fusel aus Ungarn. Aber die Mücken hatten es in sich. Aggressive Mistbiester stachen was das Zeug hielt. Durch T-Shirt durch und dann eine Riesenborpel von Stick. Duschen was ist das? Der ganze Zeltplatz war eifach eine Katastrophe, jetzt mal abgesehen von den Mücken, Wasserhähnen ohne Griff, Duschgriffe die alles andere als geradeaus spritzten....Wc's die wackelten, usw. Einmal und nie wieder.

Am zweiten Tag standen noch rund 700km auf dem Programm. Vo, Plattensee fuhren via Budapest (Autobahnring) - Szeged - Arad - Hateg nach Targu Jiu, wo in der Nähe unsere Pension auf uns wartete. Kaum angekommen erwartete uns auch schon Reto, der den Zug von Feldkirch nach Wien genommen hatte frisch und freundlich. Alles bereitgestellt und Sachen ausgepackt für den Reifenwechsel. Im Anhänger haben sich Stephan, Marcel und Kurt die Reifen nach Rumänien mitgezogen. Nach ja, Müde oder nicht, die 4 Reifen mussten gewechselt werden. Natürlich an jedem Fahrzeug! Gesagt getan, hmm Wagenheber passten plötzlich nicht mehr? was war geschehen? Der Untergrund schräg und schon passt nichts mehr? Nach mehreren Versuchen schafften man es dann doch noch das Fahrzeug anzuheben. Kurt nahm den Schlagschrauber hervor und schraubte mit Rolf die Autobahnräder ab und montierte die Bösen! Nachdem alles angezogen war verräumte Kurt und Stephan sein Equipement und wollten unter die Dusche, da trudelte mit rund einer Stunde Verspätung (Rumänien ist eine Stunde voraus) auch Marcels Disco ein. Marcel war am Steuer, also alles nochmals auspacken und sein Fahrzeug auch vorbereiten. nach gefühlten 4 Stunden, schwarzem Gesicht und noch drekcigeren Händen waren dann alle soweit. Bereit für das morgige beginnende Offroadabenteuer in Rumänien. Am Abend assen alle zusammen ein Gericht und gingen danach ins Bett.

Tag 3 - Erster Offroadtag
Frühstück um acht....die meisten waren pünktlich. Wie immer gab es auch hier den einen oder anderen Morgenmuffel. Nach einem feinen Kaffee waren dann auch alle beriet und putzmunter. Paul, unser rumänischer Guide, kam dann auch um die Ecke und es konnte losgehen. Noch schnell alle Fahrzeuge gut positionieren für das Fotoshooting. Na ja einer tanzte wohl aus der Reihe und hat den Sinn nicht verstanden. Es wird wohl nicht das letzte mal gewesen sein. Am ersten Tag soll es ein leichtes Einfahren geben um in die Stadt zu fahren, einkaufen zu gehen. Unser Weg führte über Kuhweiden, durch dichtes Gestrüp nach Targu Jiu. Und schon hiess es auf Kanal 16 FM, Help, helpo....unser Scout blieb mit Retos Fahrzeug hängen....nichts ging mehr. Nur mit seiner Winde konnte er sich aus der misslichen Lage befreien. Nach rund einer halben Stunde ging es weiter. Die anderen hatten ja keine Probleme mehr, Sie wussten wie zu fahren ist.

Weiter ging es in einer Schlammpassage und wieder steckte ein Fahrzeug beim Versuch hoch zu fharen im Morast fest. Fahrfehler? nein, vergessen die Luft abzulassen! Winde anhängen und rausziehen lassen. Die Zeit vergeht aber auch sehr schnell. Um 14 Uhr trafen wir dann in Targu Jiu ein und kauften für die nächsten 2 tage ein. Sodass Stephan für alle kochen konnte. Gesagt getan; Stephan und Kurt gingen einkaufen.... ähäm man versuchte es alles auf rumänisch, komische Namen standen da drauf! Was da wohl drin ist? Der Einkaufswagen war rappelvoll und an der Kasse staunte man nicht schlecht. Noch schnell bezahlt und dann ging es darum alles zu verteilen. Einige bunkerten in Ihren Kühltruhen Bierdosen....kein Platz mehr für Nahrungsmittel! Hey Leute das geht nicht, schnauzte Stephan die Meute zusammen. Alle müssen etwas mitnehmen, sonst funktioniert das nicht.

So mussten halt 2 Ihre Truhe lehren.

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