2018.05.20 - Offroad Fahrtraining Thenissey

1. Tag

Offroad Fahrtraining Chateau Thenissey Frankreich

Endlich ist es wieder soweit. Seit 5 Jahren organisiert der OMC Rhyhopper das Fahrtraining Chateau Thenissey in Frankreich. Diesmal stand auf dem Programm, neue Autos kennenlernen und gelerntes umsetzen. Gesagt, getan. Am Pfingstsamstag startete ein Fahrzeug in Gächlingen zum Offroad Abenteuer Thenissey 2018. Dank WhatsApp und dem LiveStandort gesellte sich schnell auch noch ein Jeep zum Puch. Zusammen fuhr man Richtung Thenissey. Auf einem französischen Rastplatz gesellte sich dann noch ein T4 zur kleinen Gruppe. Nun war die Gruppe komplett und man fuhr via Dijon nach Thenissey. Am Ziel angekommen wurden zuerst die Zelte aufgestellt und Klarschiff auf dem Campingplatz gemacht. Man merkte es aber, dass es alle ins Gelände zog. Zeitig fuhr man dann auch los um eine erste Erkundungsfahrt zu machen. Leider kam der T4 von Rolli nicht allzu weit. Das Fahrzeug wurde warm, etwas wärmer, wohl eher heiss und dann doch zu heiss. Diagnose: Lüfter geht nicht. Das Fahrzeug parkte man im Wald um es dann später mitzunehmen. Mit 2 Fahrzeugen und 3 Mann Besatzung ging es dann auf die leichten Pisten. Geradeaus, mal links mal rechts, mal runter mal rauf. Schnell kam der Ruf nach einer Steigerung der Schwierigkeiten. Der Scout folgte diesem Wunsch und befuhr nun auch die etwas schwereren Strecken. Wobei stehts darauf geachtet wurde, dass die grossen Schlammlöcher ausgelassen wurden. Es war auch so schon schmierig und kompliziert genug nicht an einem Baum anzukommen. Schliesslich wollte man wieder mit den Autos nach Hause fahren und nicht gleich schrotten. Um 19.00 Uhr beschloss man ins Camp zu fahren. Einfacher gesagt als getan! Bis man den Ausgang gefunden hatte und auch den gestrandeten VW geborgen hatte vergingen doch auch noch ein paar Minuten. So kam es, dass erst gegen 20 Uhr das Camp erreicht wurde.

Rolli machte mit dem unterwegs gesammelten Holz ein tolles Feuerchen und Stephan kochte ein feines Teigwarengericht. Kurt war zu erschöpft um etwas zu machen...
Rund um das Lagerfeuer sitzend erzählte man sich Witze, debattierte über die Zukunft und Gott und die Welt und natürlich über das Erlebte an diesem Tag. Zufrieden und völlig Übermüdet gingen alle ins Bett.

2. Tag

Mamma mia was war das denn für eine Nacht. Eulen buhlten um Ihre Liebsten und Hasen sprangen im Camp umher oder war es doch der Yeti...ach wohl eher nicht.
Um 7 Uhr war für die Ersten Tagwache. Stephan zauberte ein gemütliches Morgenbuffet auf den Tisch und auch Rolli stand nach einem feinen klopfen an sein T4 mal auf. Nach dem gemütlichen Frühstücken machte sich Rolli auf die Fehlersuche bei seinem VW. Der Ventilator ging einfach nicht mehr an. Kabel begutachten, Sicherungen abklappern, rausnehmen, anschauen und wieder reindrücken. Alles in Ordnung auf den ersten Blick. Es ging aber immer noch nicht. Weiter auf der Fehlersuche. Kühler auf Servicestellung (Clevere Sache von VW), weiter geht es mit der Suche. Relais in Ordnung, Kabel kein Bruch, hmmm.... Es schien alles in Ordnung ausser siehe da, eine Flachsicherung wurde übersehen oder nicht richtig geprüft. ein hauchdünner Riss, von blossem Auge fast nicht zu erkennen. So ein übles Spiel vom VW. Wenn Strom fliesst erwärmt sich die Sicherung und dehnt sich aus, so erkannte man den Riss. Herausschrauben und eine neue Sicherung rein und schon lief alles wie am Schnürchen. Gott sei Dank, so konnte Rolli doch noch im Gelände fahren.



Der Konvoi aus drei Fahrzeugen machte sich dann gegen 10.30 wieder auf ins Gelände. Diesmal hielt der VW und konnte mitfahren. Rolli versuchte auch mal die etwas schwierigeren Passagen. Teils mit Erfolg teils musste man einen anderen Weg finden um die Stelle zu umfahren. Was in diesem Gelände häufig möglich ist. Es war jedoch bei weitem nicht mehr so glitschig wie noch tags zuvor. nach dreieinhalb Stunden fuhren alle wieder ins Camp für Ihre Siesta. Diesmal gab es kaltes Essen, Tomaten, Salami, Brot und Co... Aber schon bald zog es alle wieder ins Gelände. Rolli fuhr diesmal mit Kurt mit um auch noch ein paar Aufnahmen machen zu können. Die Schwierigkeiten wurden enorm hochgeschraubt. Einige Passagen waren derart rutschig, dass es zu Bergungen kommen musste...meistens lag es am Fahrkönnen des Fahrers. Aber genau deshalb sind wir ja hierhergekommen. Um eine Passage zu meistern, musste ein Baum gefällt werden. Keine Angst, dieser war längst abgestorben und wir nutzten diesen gleich als Holz für das abendliche Feuer. Stephans Fahrzeug wurde zum Holztransporter umfunktioniert.

Am Abend kochte Stephan wieder, diesmal ein superfeines Pilzrisotto, mit Lammfleisch vom Grill. Der Abend liessen sich die Drei ruhig und besonnen ausklingen bei einem Mischmasch unserer Campnachbarn von Countrymusik und auf der anderes Seite von Oldies und Rock / PopMusik…. Welch ein Katzengejaule daraus wurde?

3. Tag

Das Offroad Abenteuer 2018 in Thenissey war wie immer viel zu kurz und es blieb noch der Abschied von allen und die Heimfahrt. Das Trio beschloss möglichst auf Autobahnen zu verzichten, da gemäss Navi bereits mehr als 1 Stunden Zeitverzögerung angesagt war wegen dem Rückreiseverkehr. Nachdem auch die Barriere beim Chateau auch nicht aufgehen wollte, entschloss man sich via Hauteroche zu fahren. Die Franzosen haben ja schon enge Strassen, diese waren jedoch sehr eng, kreuzen unmöglich.

Hier geht es zu den Fotos und Videos aus Thenissey

OMC Rhyhopper
Offroad- und Motorsportclub Rhyhopper

Dorfstrasse 34
CH-8214 Gächlingen

Sponsoring

IMPRESSUM KONTAKT SITEMAP

2015 - 2019 © Offroad- und Motorsportclub Rhyhopper - OMC Rhyhopper

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren