2018.04.07 - OFFROAD FAHRSCHULE ACR

April Samstag der 7. Der ACR ruft zur Fahrschule und viele folgten diesem Ruf. Seit vielen Jahren organisiert der ACR dieser "Einsteigerfahrschule" in der Kiesgrube in Wil / ZH. Der Offroad- und Motorsportclub Rhyhopper nahm mit 4 Teilnehmer daran teil. Eckard, Stephan, Marcel und Kurt schlossen sich gleich zu einer kompletten Gruppe zusammen. Gesagt getan, fuhren wir mit unserer ersten Instruktorin zum Trial. Hier wurde uns erklärt was eigentlich Trial ist. Torfahren nach einem gewissen Reglement. Zunächst liefen wir die gesamte zu befahrende Strecke ab, damit wir das Gelände lesen lernten half uns Silvia noch etwas dabei. Es gilt die Torstanden in der richtigen Reihenfolge zu durchfahren. Kurt fing als ehemaliger Trialer gleich an. Stephan assistierte ihm. Kurt inspizierte die rote Tour und Stephan die blaue. Die rote Tour war etwas die schwierigere...diese konnte Kurt mit praktisch 1 Fehler durchfahren...die blaue war alles andere als gut. Stephan meinte nur, es ist schwieriger als es effektiv aussieht. Nach dem noch Eckard die Prüfung bravurös meisterte kam dann noch Marcel an die Reihe. Marcel meisterte die blaue Sektion ohne grosse Probleme mit 3 Retouren.

Die Zeit am Trialhügel ist abgelaufen und wir durften zum nächsten Posten fahren. Auf dem "Bödeli" empfingen uns Dänu und Urs zu einem weiteren hügeligen Posten. Hier ging es um Schräglagen im Gelände, Kurvenfahrten etc. Alle meisterten die Aufgabe mit Bravur. Zumindest kippte keiner. Mal das linke mal das rechte Rad in der Luft.

Dritter Posten: Hangfahren: runter - rauf - runter - rauf, so könnte das Motto von Dani Straub geheissen haben. Lange sehr steile Hangpassagen mussten nach Möglichkeit in einem Zug durchfahren werden können. Na ja, den meisten gelang dies auch... Kurts Puch streikte zeitweise. Der Grund war schnell gefunden! viel zu viel Luft in den Reifen. Woher kommt die wohl? Trotz ablassen von 2.5 auf 1.2 am Morgen war der Luftdruck in den Reifen auf über 2.2 gestiegen. Nach dem Luft ablassen funktionierte dies dann auch mit untermotorisierten Fahrzeugen wie einem Puch 230 G Dani Straub und Thomas machten Ihre Aufgabe gut. Funk für die Fahrzeuge wäre hier sehr hilfreich gewesen. Vielen Dank Dani fürs herumrennen, wenn wir nicht alles perfekt gemacht haben.

Hungrig waren wir und die Mittagspause nahte. Bei Wurst und Brot und einer Suppe stärkten wir uns für den weiteren Tag. Das Mittagessen war für den Preis etwas dürftig ausgefallen, ja es gab genug für alle, aber halt nur Wurst und Brot. Dies nennt man dann wohl Gewinnmaximierung, egal. Nach einer zu langen Mittagspause durften wir zum Posten für Schräglagen. Anschaulich präsentierte Tinu und Stefan die Möglichkeiten von Geländewagen Schräglagen zu meistern. Am gesicherten Model sahen alle, dass die Fahrzeuge wesentlich mehr können als wir dachten. Jeder konnte nun selber ausprobieren was sein Auto aushielt und ob der Mumm in die Hosen rutscht. Alle konnten aus Furcht eines Werfers nicht ganz hochfahren. Egal, wir sind ja nicht hier um das Fahrzeug zu Schrotten.

Nun durften wir zum Posten mit Kugelkies. Hans teilte uns die Fahrregeln mit. Was liess da wohl die Offroadherzen höher schlagen? Eine "Megaglungge", zu Deutsch ein Wasserloch oder Schlammloch. Hier ging es darum zu lernen was es heisst, mit unruhigen Fahrzeugen umzugehen. Die Fahrzeuge machten eigentlich was diese wollten und nicht was die Lenker eigentlich beabsichtigt hatten. Unsere Gruppe lernte schnell Schräglagen fahren im Rollkies und merkte, dass dies gar nicht so einfach ist und es etwas mehr Geschwindigkeit braucht. Alle meisterten auch diesen Posten Hervorragend.

Schlammfahrten machten nicht mehr alle mit, aber diese waren der Hammer. Na ja Auto- und Motorreinigung dann aber auch, klar. Ist halt die Kehrseite der Medaille.

Ein gelungener Tag unter Freunden!
Vielen Dank an den Veranstalter dem Allradclub Rafz. Wir kommen gerne wieder, wenn wir dürfen.

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